Matratzen

Unterfederungen und Lattenroste

Das Geheimnis der perfekten Matratze

Auf der Suche nach der perfekten Matratze, werden Käufer häufig verunsichert und leider oft auch falsch beraten. Grundsätzlich kann man sagen, dass es die eine perfekte Matratze nicht gibt. Die Wahl des richtigen Materials der Matratze ist genauso individuell wie der Mensch selbst. Hier spielen z.B. Körpberbau, persönliche Vorlieben und Schlafgewohnheiten eine wichtige Rolle. Um eine optimale Lösung zu finden, bedarf es einer Fachberatung und einem breitem Angebot an qualitativ hochwertigen Produkten.

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Kaltschaum, Taschenfederkern oder Visco?
 Welches Material ist das Beste?

Auch die Frage nach dem richtigen Material kann nicht pauschal beantwortet werden. Es bestehen jedoch Tendenzen: 80 Prozent aller qualtitätsorientierten Kunden entscheiden sich für Taschenfederkern-Matratzen (nicht zu verwechseln mit Federkernmatratzen!). Bei Kaltschaum oder Viscoschaum-Matratzen sind spezielle Bauarten gefragt, welche Ergonomie und Qualität ebenso aufbieten können, wie der Taschenfederkern.
Eine persönliche Beratung ist bei der Auswahl des richtigen Materials unabdingbar. Trotzdem möchten wir Ihnen an dieser Stelle die Unterschiede der wichtigsten Matratzen-Materialien erläutern:

Was ist eine Unterfederung?

Der Begriff „Unterfederung“ ist noch relativ neu, zumindest landläufig. Im Allgemeinen wird immer noch schlicht von einem „Lattenrost“ gesprochen und auch an eben jenes vergleichsweise simple Konstrukt gedacht, das in Kombination mit Matratze und Rahmen ein Bettsystem ergibt. 

Eine Unterfederung kann heutzutage jedoch viel mehr. Sie dient der Ausbalancierung der inneren Gewichtsverteilung des Körpers. Diese ist beim bloßen Anblick der Person nicht ohne weiteres zu erkennen. Daher ist es wichtig, dass der Kunde Probe liegt. Die Unterfederung soll den Körper an den Stellen stützen, die im Vergleich zum gesamten Körper schwerer oder geformter sind. Dadurch wird ein “Abknicken” der Wirbelsäule in Rücken oder Seitenlage verhindert. Häufig handelt es sich bei dieser Stelle um die Becken, Taillen oder LWS Region.

 Andererseits ist z.B. die Schulterpartie oft sehr viel breiter als die übrige Körpersilhouette. Sie muss im Bett Platz haben, also je nach Ausprägung einsinken können. Die Matratze kann dies nur bedingt alleine regulieren. Daher sollte die Unterfederung einen Teil dieser Aufgabe übernehmen.

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Welche Rolle spielt der Lattenrost oder eine Unterfederung bei meinem Bett?

Viele Menschen gehen davon aus, dass der Lattenrost für gutes und gesundes Schlafen unwichtig ist. Hier gibt es allerdings eine ganz einfache Faustregel. Je besser und höher die Matratze ist, desto unwichtiger wird der Lattenrost.

Ein Beispiel: Eine Kaltschaummatratze mit nur 18cm Bauhöhe kann maximal 60% eines ergonomisch guten Liegens übernehmen. Der Rest ist dann Aufgabe des Lattenrosts. Eine Taschenfederkernmatratze mit einer Bauhöhe von 26cm könnte man schon fast auf den Boden legen. Hier spielt der Unterbau nahezu keine Rolle mehr.

Hinzu kommt natürlich noch das Zusammenspiel von Körpergewicht und Gesundheitszustand, welches ebenfalls einen erheblichen Einfluss haben kann.

Um ganz sicher zu gehen, bieten wir auch Hausbesuche an. Dabei bewerten wir den aktuellen Lattenrost und geben Empfehlungen, welche Matratzentypen sich mit dem Lattenrost am besten kombinieren lassen. Das Ganze natürlich kostenlos.

Auch beim Einbau von Motorlattenrosten in ein vorhandenes Bett macht ein Hausbesuch vorab durchaus Sinn. Hotline: 02131/44555

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